Waldbaden

Was ist Waldbaden? Wie wirkt es?

Beim Waldbaden geht es im Wesentli­chen darum, sich in der Atmosphäre des Waldes aufzuhalten, um die wohltu­ende Wirkung des Waldes zu erfahren.

Mit unseren Sinnen nehmen wir die ver­schiedenen Aspekte des Waldes auf: die unterschiedlichen Grüntöne, das Licht, das durch die Blätter der Bäume scheint, den Duft der Pflanzen und des Waldbodens, die kühle, feuchte Luft, die unsere Haut berührt, den Gesang der Vögel, das Rauschen der Blätter, das Knacken der Äste …

Achtsamkeitsübungen lassen uns diese Fülle an Sinneseindrücken noch be­wusster werden. Es können Erinnerun­gen und Assoziationen auftauchen, die uns Aspekte unseres Lebens beleuch­ten, Lösungen für Fragen und Probleme zeigen und die uns uns selbst näher bringen: Was tut mir gut? Wonach sehnt sich meine Seele?

Vielleicht erleben wir uns wieder als Teil der Natur, in der wir geborgen und auf­gehoben sind. Vielleicht erfahren wir, wie es ist, einfach nur zu sein – nicht tun zu müssen – wie die Pflanzen des Waldes, die in ihrem Tempo wachsen und ihrer Bestimmung ganz selbstver­ständlich folgen.

Wir kommen zur Ruhe, unser Körper entspannt sich, Stress wird abgebaut und unser Immunsystem gestärkt. So kann Heilung geschehen.

Neben »Schnuppernachmittagen Wald­baden« über die Volkshochschule Osna­brück Land (Bramsche und Wallenhorst) oder gelegentlichen Seminaren in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg (HÖB) biete ich Waldbaden in kleinen Gruppen und in Einzelbeglei­tung nach persönlicher Vereinbarung an – auch für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind und Unterstützung benöti­gen.